The Gauge One Model Railway Association

G1MRA Schweiz

Sicherheits-Hinweise                            

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Anlagenausrüstung:

  • Brennsprit- und Wasserbehälter klar kennzeichnen
    (Tipp: Brennsprit mit Lebensmittelfarbstoff violett oder rot färben).
  • Feuerlöschmittel bereit stellen (Wasserspray, CO2-Löscher).
  • Tischanlagen mit Sicherheitsrand ausrüsten, damit kein Fahrzeug hinab fallen kann.
  • In geschlossenen Räumen für ausreichende Be-/Entlüftung sorgen.

Anlagebetrieb:

  • Der Veranstalter sorgt für den sicheren Betriebsablauf.
  • Jeder Dampfer ist für die sichere Handhabung seiner Lok verantwortlich.
  • Der Veranstalter stellt Betriebsregeln auf
  • Gastdampfer werden eingewiesen.
  • Anlagenbedienung und Betrieb durch erfahrene Person
    (Track Master / Track Steward / Fat Controller) sicherstellen.
  • Bei intensiverem Betrieb wird eine Fahrliste geführt, worin sich die Dampfer eintragen

Besucher (Gast-Dampfer):

  • Halten Sie sich an die Anweisungen des Gastgebers (bzw. Track Master).
  • Fahrplan beachten und rechzeitig bereit sein.
  • Vorsichtig und umsichtig fahren.
  • Darauf achten, dass die Lok stets unter seiner Kontrolle ist.
  • Im Zweifelsfall Hilfe erbitten.
  • Beim jedem Anheizen die Sicherheitsventile prüfen (Funktion und richtiger Sitz der Einstellmutter)

Zuschauer:

  • Zuschauer sind willkommen. Sie mögen sich jedoch so rücksichtsvoll bewegen, dass weder die aktiven Dampfbahner noch die fahrenden Züge in ihren Bewegungen gehindert werden.

Anfänger / Einsteiger :

  • Herstelleranweisungen beachten
  • Erstes Anheizen und erste Fahrten mit einem erfahrenen Dampfer zusammen vornehmen („Göttisystem“).
  • Vorsicht ausgelaufener Brennsprit brennt fast unsichtbar.
  • Zum Löschen von Brennsprit-Bränden Wassernebel (Sprühflasche), nasse Tücher oder CO2 Löscher verwenden.
  • Kein Gas an einer Lok nachfüllen solange der Brenner noch brennt.
  • Kein Gas nachfüllen, wenn eine Lok auf einem Nebengleis vorbei fährt.
  • Nie Wasser in einen überhitzten Kessel nachspeisen.
  • Wenn die Lok unter Dampf steht, gehört ihr 100% Aufmerksamkeit.
  • Beim jedem Anheizen die Sicherheitsventile prüfen (Funktion und richtiger Sitz der Einstellmutter)

Kesselzertifikat:                                        Formularbestellung
Wer mit seiner Lok nach England reist und dort an öffentlichen
Veranstaltungen fahren möchte benötigt ein Kessel-Prüfzertifikat.
Die vorgedruckten Formulare können hier bestellt werden.

Reglement der G1MRA Schweiz
für die
 Kessel-, Gastank- und Funktionsprüfung für Spur 1 Dampfloks

A. Hydraulische Prüfung
1. Kommerziell hergestellte Kessel und Tanks werden erstmalig vom Hersteller getestet. Er haftet im Rahmen der Produkthaftpflicht.

2. Eigenbau-Kessel müssen von einer dritten, im Kesselbau erfahrenen Person auf Druckstabilität geprüft werden. Die Kessel-Druckprüfung wird mit kaltem Wasser bei doppeltem Betriebsdruck durchgeführt. Bei diesem Überdrucktest verbleiben alle Armaturen am Kessel mit Ausnahme von Manometer und Sicherheitsventilen.

3. Dieses Testprozedere gilt sinngemäss auch für Flüssiggastanks.
Prüfdruck für Gastanks 20 bar. (Propan, Butan Mischgas, Max. 35% Propan)
Beim Erhitzen des Gastanks an der Sonne oder mit Heissem Wasser auf über 50 °C steigt der Druck auf über 10 bar.

B. Prüfung der Lok unter Dampf

Vor der ersten Inbetriebnahme wird die Lok unter Dampf getestet. Dabei sind die Sicherheitsventile auf korrekte Funktion zu prüfen. Zudem wird beobachtet, bzw. geprüft, ob alle Brennstoffleitungen dicht sind, das Feuer korrekt brennt und eine sichere Handhabung der Lok unter Betriebsbedingungen gegeben ist.

C. Ausstellen des Zertifikats durch G1MRA-CH

Es sind dem G1MRA-CH Koordinator die Belege für die erfolgreich durchgeführte Prüfung von Dampfkessel und Flüssiggastanks vorzulegen. Bei kommerziell hergestellten Kesseln und Tanks entfällt dieser Punkt.

D. Gültigkeit des Zertifikats

Der Test ist alle 4 Jahre (Gastanks 10 Jahre) mit dem 1.5 fachen Druck sowie nach Reparaturen und Änderungen jeglicher Art, - speziell nach Lötarbeiten an Kessel oder Tank mit dem 2 fachen Druck - zu wiederholen, dem G1MRA-CH Koordinator zu belegen und im Zertifikat eintragen zu lassen. Ausgenommen ist das Ersetzen des Wasserstandsglases.

Englisches Reglement und Formular:


Pressure vessle Procedure

Pressure Vessel Certifikat

 Top Letzte Änderung 25.12.2008